Ernährung

Gute Ernährung ist Selbstliebe

Gute Ernährung ist Selbstliebe

Meine Beiträge handelten bisher hauptsächlich von Persönlichkeitsentwicklung und emotionalem Wachstum. Ich liebe es, mich weiter zu entwickeln und andere Menschen bei ihrer Entwicklung zu unterstützen. Allerdings sind dabei mein Körper und meine Ernährung immer wieder zu kurz gekommen.

In letzter Zeit haben sich bei mir einige gesundheitliche Probleme ergeben, die einzeln vielleicht nicht so schlimm sind, andererseits in Summe aber meine Lebensqualität sehr beeinträchtigen. Kurzum, ich habe meiner emotionalen Entwicklung schon immer mehr Aufmerksamkeit gegeben, als meiner körperlichen.

Das heißt nicht, dass mir meine Gesundheit egal war. Ich war einfach nicht gut darin, auf meinen Körper Rücksicht zu nehmen, wenn ich Pläne hatte. Ich treibe gerne Sport, leiste gerne etwas und wenn der Körper nicht mehr konnte, so war das noch lange kein Grund, vom Gas zu gehen.

Meine Ernährung war mir durchaus wichtig, vegetarisch fand ich in Ordnung, aber dass Käsebrot als Grundnahrungsmittel nicht optimal ist, ahnte ich schon seit einiger Zeit.

Meine Reise zu gesunder Ernährung

Aber der Reihe nach. Was heute beginnt, ist für mich selber total spannend und wenn du magst, kannst du mich auf meiner Reise zu gesünderer Ernährung und verbesserter Gesundheit gerne begleiten.

Wie fühle ich mich, wenn ich etwas gegessen habe? Energiegeladen? Zufrieden? Gar glücklich? Oder eher müde, schwer und schlecht gelaunt? Sollten wir nicht große Aufmerksamkeit darauf lenken, was wir in uns hinein tun?

Ich war ein richtiger Käsebrot Junkie. Als Alibi aß ich einen Apfel dazu. Das Ergebnis: Ich wurde so müde, dass ich mich nach dem Frühstück am liebsten gleich wieder ins Bett legen wollte. Um dennoch in Schwung zu kommen, trank ich einen Milchkaffee dazu. Mit anderen Worten eine tolle Kombi, wenn man keine Milchprodukte verträgt. Aber das wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Jedenfalls nicht so richtig, geahnt hatte ich es.

Ich war dann nicht nur wach, sondern überdreht, hibbelig und hatte einen wirklich ätzenden Geschmack im Mund. Um den wieder los zu werden, musste ein Kaugummi her. Ohne Zucker natürlich, dafür mit Aspartam. Wie gesundheitsschädlich das ist, wusste ich zu der Zeit ebenfalls noch nicht.

Gleichzeitig bremsen und Gas geben

Nach meinem Käsebrot-Apfel-Milchkaffee-Frühstück war ich also in einem Zustand, wie bremsen und Gas geben gleichzeitig. Schließlich begannen kaum eine Stunde später schlimme Bauchschmerzen und ein Blähbauch, der schon zu mir gehörte.

Da ich aber dachte, mich gut zu ernähren, zumal ich hervorragendes Brot, sehr guten Käse und Biokaffee hatte, behielt ich diese Ernährung trotz der Beschwerden vorerst bei. Im Folgenden habe ich viel recherchiert und kam zu dem Schluss, dass diese Ernährung gut sei für mich. Die Beschwerden führte ich eher auf den Apfel zurück, da ich viel darüber gelesen hatte, wie schädlich Obst und die darin enthaltene Fruktose sei.

Im Laufe der Zeit kamen starke Schwindelanfälle zu meinen anderen Beschwerden hinzu. Die Ärztin meinte, es befänden sich Schwebeteilchen im Innenohr, die diesen Schwindel auslösen. Daher bekam ich eine Übung genannt, die diese Teilchen aus dem Innenohr herausbefördern sollte. Hat nicht funktioniert.

Daraufhin ging ich zur Heilpraktikerin. Sie machte ein paar Tests und fand heraus, dass ich überhaupt keine Milchprodukte vertrage. Auch keine laktosefreien, keine Butter, nichts.

Alles drehte sich

Die Schwindelanfälle waren richtig schlimm. Nichtsdestotrotz führte ich mein Leben weiter wie zuvor, weil ich mich von den Anfällen nicht unterkriegen lassen wollte. Das führte schließlich dazu, dass ich einmal auf einer Bergtour eine Stunde nicht weitergehen konnte, weil sich alles nur noch drehte. Kein guter Ort für so etwas.

Das Bett war nicht besser. Inzwischen wachte ich nachts vom Schwindel auf. Drehschwindel in alle Richtungen. Mein Magen wollte seinen Inhalt nicht behalten, aber wie kommt man ins Bad, wenn keine Richtung mehr dort ist, wo sie hingehört?

Das Käsebrot war mir wichtig, ein gelegentlicher Milchkaffee auch. Aber der Leidensdruck war so groß, dass ich dessen ungeachtet dem Vorschlag der Heilpraktikerin folgte, vier Wochen sämtliche Milchprodukte weg zu lassen.

Sofortige Besserung

Infolgedessen hatte ich seit diesem Tag vor sieben Monaten keinen einzigen Schwindelanfall mehr. Als die vier Wochen vorbei waren, fragte ich mich, warum ich meinem Körper etwas zuführen soll, was ihm so schadet. Und gleichzeitig war das geschehen, was ich mir nicht hätte vorstellen können: Käse war mir nicht mehr wichtig.

Überdies recherchierte ich wegen meiner anderen Beschwerden weiter und stieß auf Anthony William. Ich bin so dankbar, durch ihn wieder Zugang zu Obst und Gemüse gefunden zu haben. Umso mehr als ich durch meine ständigen Bauchschmerzen, die schlimmer wurden, wenn ich mehr Obst aß, den Autoren glaubte, die von Früchten und Fruktose abrieten. Allerdings aß ich das Obst immer im Müsli, in Verbindung mit Getreide, was aus heutiger Sicht die Beschwerden verursachte.

Dann hörte ich auf einem Vortrag über Ernährung etwas über die Theorie des Leaky gut Syndroms. Also eines undichten Darmes, der Allergene in den Körper eindringen lässt. Der Arzt, der den Vortrag hielt sagte, man solle keine Korbblütler, also Tomaten, Gurke, Paprika, Kartoffeln und noch einige andere Gemüsesorten zu sich nehmen.

Die Ernährung wurde zum Feind

Ich konnte mir nicht alle merken. Daher fühlte es sich wieder so an, als wäre Essen mein Feind. Gefährlich, hinterlistig und zerstörerisch. Da ich mir die einzelnen Gemüsesorten nicht merken konnte, ließ ich alle weg. Obst sowieso. Fruktose war auch gefährlich, auch Feind.

Warum probiere ich die von Anthony William empfohlene Ernährungsform aus? Weshalb vertraue ich ihm? Warum sollte er recht haben und die vielen anderen Anbieter von Ernährungskonzepten nicht? Er fühlt sich für mich gut an. Seine Erzählung von der Stimme, die er seit seinem vierten Lebensjahr hört, und die ihn infolgedessen über jeden Menschen, den er trifft, wissen lässt, was ihm fehlt und was er braucht, um gesund zu werden, ist für mich stimmig.

Ein weiterer Grund, seinen Empfehlungen zu folgen ist, dass von ihm keinerlei Druck ausgeht. Kein erhobener Zeigefinger, kein kompliziertes Programm, das sofort und vollständig umgesetzt werden muss. Er verkauft mir nichts. Er erlaubt winzig kleine Schritte. „Wenn du es nur schaffst, das Zitronenwasser zu trinken, dann tu das.“

Aus der Fülle schöpfen

Wie ernähre ich mich zurzeit und wie geht es mir dabei? Seit einigen Wochen trinke ich jeden Morgen ein großes Glas Wasser mit einer halben Zitrone. Danach esse ich Früchte. Ich freue mich schon beim Einkaufen, aus all der Fülle schöpfen zu können. Orangen, Clementinen, Mango, Papaya, Kiwi, Bananen –  ich schöpfe aus den Vollen. Und das macht mir so viel Freude.

Was hat sich körperlich verändert? Was emotional? Natürliches Essen wie Früchte und Gemüse empfinde ich nicht mehr als Feind und als gefährlich. Ganz im Gegenteil. Das sind die Lebensmittel, die uns die Natur zur Verfügung stellt. Ich will nicht mehr glauben, dass sie mir schaden.

Wie fühle ich mich? Nach meinem Zitronenwasser und Früchtefrühstück fühle ich mich wach und kraftvoll. Nicht immer vollkommen energiegeladen, aber in Anbetracht der Tatsache, dass ich noch vor einem guten halben Jahr nach dem Frühstück am liebsten wieder ins Bett gegangen wäre, ist das wunderbar.

Ich habe keinen schlechten Geschmack mehr im Mund und keinen Blähbauch. Wie ich es jetzt mache, ist bestimmt noch keine komplette Ernährungsform. Aber ich habe Lust, mich auf dieses Experiment, das eine komplette Ernährungsform werden könnte, einzulassen. Magst du mich dabei begleiten?

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Du willst noch mehr über Selbstliebe erfahren? Dann lies meinen Beitrag Dem Leben vertrauen ist Selbstliebe.

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